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 Das Waldgebiet

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Nevaeh
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BeitragThema: Das Waldgebiet   Di Feb 14, 2017 8:56 pm

Laubbäume und Nadelbäume wachsen hier in Massen. Aber auch Wildtiere trifft man, die hier auf der Suche nach Nahrung und Unterschlüpfen sind.
In einigen Bereichen kann man ein paar wilde Kirschbäume bestaunen.

Items zu finden:
2x Pilz
5x Wildblume
3x Kräuter
2x Wildbeeren
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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Mi März 01, 2017 8:47 pm

Eleviel

#001 // Yuuka Tanaka


Er gähnte herzhaft, als er an diesem Morgen erwacht war. Die Vögel hatten ihn geweckt mit ihrem lieblichen Gesang. Als er sich aufgerichtet hatte, musste er bemerken, dass Arealle noch immer schlief. Ein mildes Lächeln. Er kraulte sie, seine junge Freundin, treue Begleiterin. Aber nach einiger Zeit musste er dann doch aufstehen – Hunger hatte er. Also aß er schnell etwas, was er noch auf Vorrat hatte. Das weckte die Schneeweiße – und die wollte dann natürlich hinaus. Also warum nicht? Er hatte nur nachgesehen, ob alles in Ordnung war – manchmal suchten wilde Tiere hier bei ihnen Unterschlupf. Aber nichts war geschehen, keiner brauchte Hilfe. Ihrem Waldspaziergang stand so nichts im Wege! Da sein Fuß endlich verheilt war, konnte er auch diese lästige Gehhilfe zurück lassen.
So waren sie ins Unterholz eingetaucht und durch die Wälder gestrichen. Arealle hatte ihr Frühstück gefunden, sie hatten getobt und waren kurz am See, um etwas zu trinken. Es war schön im Wald an diesem Morgen – so ruhig, idyllisch. Es war meist schön hier, aber heute stach es irgendwie hervor. Weshalb nur?
So erreichte er einige lichtere Waldgebiete. Einen hand, leichte Hügel. Saftige Wiesen unter seinen Füßen, sie waren mit Tau bedeckt. Es war frisch, aber er mochte dieses Gefühl. So liefen er und die Schneeweiße eine Weile umher – sahen sich um. Hier und da gab es etwas zu entdecken, aber nie so, dass es brauchbar war. Nun, dann eben später. Oder halt morgen – er würde auch die nächsten Tage etwas zu essen finden, das tat er stets. Und so, wie es war, war es auch gut – er konnte sich gar nicht vorstellen, wie die Dorfmenschen alles aus stehenden Hölzern zu holen. Frisch schmeckte es doch eh viel besser – was zu lange lag, das wurde schnell gefährlich.
Nun, sei's drum – es musste ihn ja nicht interessieren, was die Dorfmenschen taten. Irgendwann setzte er sich also in das Gras und lehnte sich etwas zurück. Die Schneeweiße tobte noch umher – es war ein schönes Bild. Herzlich – frei. So, wie es sein sollte.


               

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Mi März 01, 2017 9:30 pm

Yuuka



Nachdem sie aus ihrer Hütte kam, suchte sie nach Akita, aber der Strolch war mal wieder nicht zu sehen gewesen und so hatte sich Yuuka aufgemacht. Nun ist sie im Waldgebiet angekommen und sucht immer noch nach Akita, aber weder sein weißes Fell noch der ganze Hund war zu sehen. Und so geht sie weiter bis zu einer Wiese ankommt,wo sie in der Ferne einen weißen Hund ausmacht. " Akita", ruft Yuuka so laut sie konnte und hoffte ihr Hund würde nun endlich mal zu ihr kommen.Aber nichts war von Akita zu sehen, nur eine Gestalt, die Yuuka in der Ferne gesehen hat muss wohl auf ihren Ruf aufmerksam geworden sein.

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Do März 02, 2017 5:00 pm

Eleviel

#002 // Yuuka Tanaka


Er hatte noch gar nicht lange so still lächelnd im Gras gesessen, als auch schon eine bekannte Stimme ertönte. Ein Ruf, nicht zu verwechseln, nach einem Hund, ebenso weiß wie die schneeweiße Arealle. Und die Wolfshündin schien die Stimme ebenfalls zu erkennen, denn sie stellte neugierig die Ohren auf und bellte dann freudig, ehe sie los tapste.
„Arealle, nicht!“, mahnte er ernst – was die Hündin stocken ließ. Doch schließlich lief sie doch zu der Braunhaarigen Kräutersammlerin hinüber, die da auf sie zusteuerte. Eleviel seufzte – diese Hündin! Langsam richtete er sich auf – und nur langsam kam auch er näher. Natürlich kannte er Yuuka nun schon eine Weile – deshalb türmte er ja auch nicht sofort, sondern verweilte hier. Er sprach die Bruanhaarige in der Sprache des Dorfes an. „Yuuka. Akita ist fort?“, fragte er also, während er ihr ein begrüßendes Nicken entgegen brachte. Arealle sprang um die Sammlerin herum, die freute sich wohl sehr über das bekannte Gesicht. „Wo hast du … ihn gesehen? Als letztes?“, fragte er dann weiter – vielleicht konnten er und Arealle ja helfen. „Hier war Akita nicht. Aber der Wald ist groß.“, erklärte er simpel. Die Schneeweiße kam da wieder an seine Seite, sodass er sie kraulen konnte. Sie schien wohl auch nach Akita Ausschau halten zu wollen. Der Hund schien ja fix verschwunden zu sein, denn Yuuka sah ziemlich durcheinander aus.

               



Zuletzt von 19Rei-Sama am Sa März 11, 2017 6:39 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Do März 02, 2017 6:09 pm

Yuuka


Immer noch auf der Suche nach Akita, traf Yuuka nun auf Eleviel und seiner Hündin Arealle. Sie muss wohl die Stimme von Yuuka sofort erkannt haben, denn die weiße Hündin kam sofort auf Yuuka zu gerannt.Erst dann sah Yuuka, dass auch Eleviel auf sie zu kam und sie fragte, ob Yuuka ihren Hund suchte. Die Braunhaarige bejate es und erwiderte nur. " Ich habe Akita heute morgen aus dem Haus gelassen, wie immer, aber er kam einfach nicht zurück. Sonst habe ich eigentlich keine Sorge, dass er nicht zurück kommt. Ich bin auch schon durch den Wald gelaufen und habe nach ihm gerufen,aber leider kam er nicht."Dann strich Yuuka über das Fell von Arealle, die es anschein genoss und sich gar nicht erst wegbewegen wollte bis Eleviel direkt bei ihr stand. Immer noch war Yuuka verwirrt ,wenn sie neben Eleviel stand, dieser Ureinwohner war immer da, wenn sie mal Hilfe brauchte und sein Hund Arealle, war genauso wie ihr Akita . Die beiden verstanden sich wirklich sehr gut, was man bei Yuuka nicht so sagen konnte. Sie ist zwar unter Mönche groß geworden, aber zu Männer hatte sie immer noch ein flaues Gefühl und hielt sich lieber etwas zurück.

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Sa März 11, 2017 6:59 pm

Eleviel

#003 // Yuuka Tanaka


So war das also – Yuuka hatte ihren Gefährten, den Hund Akita aus dem Haus gelassen, aber er war auch nach mehreren Rufen nicht zurück gekehrt. Sie sah auch etwas durch den Wind aus – als sie erklärte, dass sie bereits nach dem weißen Geschöpf gesucht hatte, wusste der Schwarzhaarige auch, weshalb dem so war. Er nickte verstehend, sobald Arealle sich neben ihm hingesetzt hatte.
„Vielleicht hat er etwas entdeckt, was ihn zu … sehr in … seinen Bann zieht.“, sagte er da. Für Tiere war der Wald ein Reich voll mit Abenteuern. Hier gab es viel zu entdecken – sicher war auch einiges dabei, das Akita gefiel. Da es derzeit ruhig war in der Gegend, war zumindest nicht zu erwarten, dass es hier Fallen gab, in denen sich der Hund hatte verfangen können – sonst hätte Eleviel etwas derartiges längst irgendwie erfahren. Hier im Wald war es sicherer als in den Bergen – denn hier gab es keine Bären, deretwegen Fallen aufgestellt werden mussten. Und Wilderer fanden hier ebenfalls nichts von Interesse. Sicher war der Weiße nur irgendetwas hinterher gejagt und hatte darüber hinweg vergessen, zu seiner menschlichen Freundin zurück zu kehren. „Arealle und ich werden helfen.“, sprach er dann ruhig, bevor er die Schneeweiße mit einem Fingerzeig dazu brachte, sich wieder aufzurichten. „Arealle, Liebes – wir müssen Akita suchen. Nimm seine Fährte auf.“, richtete er dann das Wort an die Schneeweiße, in der Sprache, die hier in den Wäldern nur er, Tala, Alvar und der kleine Gott Theodor sprachen. Sofort gab Arealle ein Bellen von sich, ehe sie am Boden, an Yuuka, in der Luft schnüffelte. Dann … ein erneutes Bellen, bevor sie in eine Richtung davon rannte. Eleviel nickte, sah Yuuka an. „Sie weiß, wo er ist. Komm – wir folgen ihr.“, sagte er zu ihr, nun für sie verständlich. In seinem Blick lag eine Ruhe, die deutlich machte, dass er sicher war, dass es dem Hund gut ging und seine Stimme war klar wie Kristall – Yuuka sollte sich keine Sorgen machen. Also ging er an ihr vorbei in die Richtung, in die Arealle ebenfalls gelaufen war. Er lief aber langsam, immerhin sollte Yuuka ihn ja nicht auch noch aus den Augen verlieren.

               

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Sa März 11, 2017 8:37 pm

Yuuka


Leicht nickte die junge Frau Eleviel zu, aber als sie hörte, wie er sich mit seiner Hündn unterhielt, da runzelte sie etwas die Stirn. So etwas hatte sie noch nie gehört, aber irgendwie muss die Hündin ihn wohl verstanden haben, denn Yuuka sah, wie die weiße Hündin los lief. " In welcher Sprache hast du dich mit deinem Hund unterhalten?", fragte Yuuka neugierig. Yuuka ging in Gedanken alle Sprachen durch die sie kannte, aber keine davon hörte sich so an wie diese, die sie eben gehört hatte. Noch in Gedanken hörte Yuuka ein bellen und dacht schon dies wäre Akita. Enttäuscht musste sie aber feststellen dass wohl Arealle die Spur zu Akita gefunden hatte, denn nun lief nicht nur die weiße Hündin los ,sondern auch Eleviel. also machte sich auch Yuuka auf den Weg und folgte Eleviel und Arealle.

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Di März 21, 2017 7:31 pm

Eleviel

#004 // Yuuka Tanaka


Abermals musste er bemerken, wie Yuuka die Stirn in Falten legte, Fragen in ihren Augen aufblitzten, als Eleviel mit Arealle in seiner gewohnten Sprache zu reden begann. Dass nun auch einmal die Frage fiel, was genau er da zu sprechen gedachte, war er schon losgelaufen – immerhin durften sie Arealle nicht aus den Augen verlieren. Dennoch, eine Antwort sollte sie natürlich bekommen.
„Sie trägt keinen Namen – die Sprache ist … schon sehr alt. Sie war hier mal heimisch. Aber ihr Dorfmenschen habt sie vergessen.“, erklärte er also, wobei seine Stimme emotionsfrei war. Das war der Lauf der Dinge – manches vergaß man, manches nicht. Dafür lernte man neue Dinge – daran war nichts verwerfliches. Traurig, vielleicht – aber nicht zu verhindern. „Jetzt sprechen sie nur wir – meine Freundin Tala, Alvar die Krähe und ich. Und Theodor, natürlich.“, fügte er dann hinzu, wobei er ihr kurz ins Gesicht sah. Dann gab es ein erneutes Bellen und Jaulen von Arealle – und Eleviel konnte ausmachen, wie die Schneeweiße aus einem gebüsch sprang und aufgeregt wieder zurück in diese Richtung wollte, sobald sie Eleviel gesehen hatte. Der Schwarzhaarige nickte der jungen Frau zu und gemeinsam liefen sie hinüber, wo er das Geäst beiseite schob – nur um dann neben Arealle noch den weißen Akita auszumachen. Der sah ziemlich schmutzig aus, er hatte wohl wirklich etwas entdeckt und verfolgt und sich dadurch dreckig gemacht. Die Schneeweise jedenfalls freute sich sehr, dass sie ihren Hundefreund gefunden hatte. „Na bitte – er sieht in Ordnung aus. Es ist alles gut.“, sagte er dann zu Yuuka, versuchte, dabei aufmunternd zu lächeln. Er lächelte nicht häufig, aber Yuuka sah er nun schon oft genug, dass dem nichts im Wege stand.

               

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Di März 21, 2017 7:46 pm

Yuuka


Die Kräutersammlerin hörte zu was Eleviel zu sagen hatte, als sie ihm danach gefragt hatte, was dies für eine Sprache war. Aber als er sagte ihr Dorfmenschen, da hörchte Yuuka auf. " Ich bin kein Dorfmensch", erwiderte die junge Frau " ich wohne nicht im Dorf, sondern im Wald, wo ich mich am wohlsten fühle. Ich gehe nur ins Dorf,wenn ich meine Kräuter verkaufe und für mich etwas zu essen hole, ansonsten bin ich nur im Wald." Dann hörte Yuula ein jaulen von der weiße Hündin und siehst, wie Eleviel hinter seine Hündin hinter herrennt und bei einem Busch stehen blieb, denn er dann wohl auseinander zieht, da Yuuka dies nicht gleich sehen konnte,was Eleviel dort entdeckt hatte, ging sie näher ran und sah nun auch Akita und sein schönes weißes Fell verdreckt. " Na sag mal Akita, wie siehst du aus? Und wo warst du?", fragte sie ihren Hund, der sie jetzt aus seinen blauen Augen anschaute und freudig mit der Rute weddelte. Dann kam der Rüde raus und sprang freudig erst Yuuka an und dann seine Freundin Arealle.

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Sa Apr 01, 2017 12:34 pm

Eleviel

#005 // Yuuka Tanaka


Nachdem Eleviel ihr erklärt hatte, was es mit der Sprache auf sich hatte, stockte Yuuka. Sie erwiderte ihm direkt, dass sie kein Dorfmensch sei, denn sie lebte ja schließlich auch im Wald, schließlich fühlte sie sich dort am wohlsten. Eleviel schüttelte den Kopf.
„Und dennoch gehörst du zu ihnen. Du gehst wie sie und redest wie sie. Du denkst mehr an die Natur, aber du bist dennoch anders als wir. Deine Kleidung ist anders, das Essen, das du isst und wie du es zubereitest. Du kaufst es dir, wie Dorf- und Stadtmenschen es machen – wir jagen es.“, sprach er also ruhig – er wollte ihr sicher nichts unterstellen, er mochte es, dass sie den Wald dem Dorf vorzog, denn hier lebte alles, während dort vieles tot schien. Dennoch, die Unterschiede waren nicht von der Hand zu weisen. „Wir kämpfen, jeden Tag – wenn wir nicht sammeln und jagen, verhungern wir. Und ohne die Felle erfrieren wir. Aber das ist das Leben, das wir kennen und lieben, deshalb ist es gut, so, wie es ist. Für andere Menschen ist es sicher … falsch. Als ich in anderen Wäldern war, hab ich sie sagen hören, dass wir, die wir so leben, weniger haben als sie. Aber ich finde, dass das nicht stimmt. Denn letztlich haben wir alles, was wir brauchen und dazu noch die Freiheit, die man sich im Dorf und in der Stadt nicht zu nehmen vermag.“, fuhr er fort, wobei er aber weiter lief. Es gab keinen Grund, inne zu halten. Und außerdem – war es nicht ohnehin wichtiger, Akita zu finden? Schließlich war Yuuka in Sorge.
Aber zum Glück hatte die Schneeweiße da die richtige Spur gefunden und schließlich durch ein Jaulen verdeutlicht, dass sie am Ziel waren. Eleviel war zu der Wolfshündin getreten, wo er schließlich für Yuuka das Geäst beiseite rückte. Yuuka sah ihn skeptisch an – vielleicht, weil es dreckig war? Aber das geschah eben in der Natur. Sie fragte ihn, wo er war und der Rüde antwortete, indem er ihr entgegen sprang, ehe er Arealle begrüßte. Die Schneeweiße freute sich riesig, ihren Freund gefunden zu haben und begann, zu toben. Eleviel sah ihr nach, zeigte ein Lächeln. Es war schön, sie so lebhaft zu sehen.
„Arealle scheint mit dir spielen zu wollen.“, sagte er dann zu Akita, bevor er sich Yuuka zuwandte, wobei er das Geäst wieder los ließ. „Geht es dir besser, jetzt, wo Akita wieder da ist?“, fragte er sie – er war ein wenig neugierig. Er wusste, dass Yuuka und Akita ein enges Band teilten, aber er fragte sich, ob sie ohne ihn genauso rastlos war, wie Eleviel ohne Arealle und damals eben ohne Arealles Mutter. Wenn der Schneeweißen etwas geschehen würde … er würde das sicher nicht so einfach überwinden können.

               

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Sa Apr 01, 2017 4:00 pm

Yuuka

Nachdem Akita, freudig aus seinem Versteck hervor gesprungen kam, huschte ien Lächeln über die Lippen von Yuuka, ja sie war froh ihren vierbeinigen Freund wieder zu haben. Und sie lauschte den Worten von Eleviel, als er ihr erzählte, dass sie doch zu den Dorfmenschen zählt, obwohl sie eigentlich im Wald lebte. " Dies mag schon sein", antwortete sie ihm, " aber auch ich halte nicht viel von den Dorfbewohner. Sie zertrampeln alles, was im Wald wächst und reißen einfach Kräuter ab und wenn sie, sie nicht kennen, dann werden sie einfach weggeschmissen." Dann hörte Yuuka Eleviel zu, wie er von sich und dem Wald erzählte und wie er auch lebte. " Und trotzdem seid ihr reicher, als die Dorfbewohner" ,stellte sie fest " ihr kennt euch gut im Wald aus und alles was ihr zum Leben braucht, gibt es hier im Wald, sogar Kräuter zum Heilen. Und auch ich brauche nicht viel, was ich brauche finde ich im Wald und darum gehe ich selten ins Dorf." Und so merkte auch Yuuka, wie sich die Hündin von Eleviel benahm und sie forderte Akita auf. "Geh mit deiner Freundin spielen, Akita!" Ihr Rüde kam zu ihr und bedankte sich, in dem er ihr die Hand leckte und dann freudig bellend auf Arealle stürzte, um mit diese zu spielen. So drehte sich Yuuka wieder zu Eleviel um. " Ja ich bin froh, dass Akita wieder da ist, ohne ihn würde ich einsam sein. Er ist mein Freund und mein Partner, wenn ich alleine bin. Er hört mir zu, wenn ich ihm etwas erzähle und wenn ich traurig bin, dann tröstet er mich." Und dies entsprach ja auch der Wahrheit, die Yuuka Eleviel gesqagt hatte. Ohne ihren Rüde wäre sie wirklich einsam und verlassen.

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Fr Apr 14, 2017 11:04 am

Eleviel

#006 // Yuuka Tanaka


Yuuka lächelte – Erleichterung? Vermutlich. Eleviel konnte die Sorge verstehen, wenn Arealle weglaufen würde, würde er wohl ähnlich reagieren. Nun, glücklicher Weise war es so noch nie gekommen – selbst, als er sich so schwer verletzt hatte in den Bergen, war sie bei ihm geblieben, obwohl er sie fortgeschickt hatte. Eine treue Seele – so treu, wie ihre Mutter. Er liebte die Schneeweiße sehr, dafür, dass sie bei ihm verweilen wollte.
Eleviel aber schüttelte den Kopf, als Yuuka sich abermals zu verteidigen suchte. Dachte sie wirklich so? Er lächelte stumm, hörte es sich bis zum Ende an, während Yuuka Akita zum Spielen mit Arealle entließ. Die beiden tobten durch den Wald – es war immer schön, Freunde zu sehen und für die beiden Tiere war es wohl etwas ganz besonderes. Als Yuuka endete. Reagierte auch Eleviel endlich.
„Viele Dorfmenschen wissen einfach nichts über die Welt – und Unwissenheit verursachte Unbedachtheit. Sie laufen einfach – sie denken sich selten etwas böses dabei. Die Dorfmenschen denken nur nicht darüber nach.“, sprach er zuerst. „Es ist schön, dass du vieles aus den Wäldern zu finden suchst – aber völlig losgelöst lebst du nicht. Und das ist keine Schande – jeder lebt, wie er es lernt. Du bist ein Teil von ihnen, wie du ein Teil des Waldes bist – jemand, der nicht mit und nicht ohne sie leben kann. Dergleichen gibt es häufiger, als du glaubst.“, endete er also schließlich, bevor er sich umwandte. Er tat ein paar Schritte, um die weißen Geschöpfe wieder besser sehen zu können, wie sie tobten und sich schlicht einfach freuten. Tiere waren ehrlich, in jedem Fall, zu jeder Zeit. Er drehte den Kopf noch einmal zu Yuuka. „Ich hasse die Dorfmenschen nicht – oder Stadtmenschen. Sie sind anders als ich, aber deshalb nicht schlechter. Ich gehe ihnen aus den Weg, weil ich ihre Welt nicht verstehe und sie mich nicht verstehen – dennoch, ich muss ihnen nicht mit Hass entgegen treten. Vorsicht hält mich am leben – aber Vorsicht kann verschwinden und die Saat von Freundschaft sein.“, erklärte er ruhig. Lächelte dann. „Auch wir sind Freunde geworden, Yuuka. Obwohl auch du anders bist als ich. Du kannst ebenso Freundschaft schließen mit jenen Menschen, die innerhalb des Dorfes leben. So wie ich es könnte, wenn sie sich einließen auf die Welt, die ich liebe.“, endete er also, ehe er den Kopf wieder fort drehte. Er hatte Yuuka gefragt, wie sie nun beim Wiederfinden Akitas fühlte – und sie erklärte ihm, dass sie ohne den Weißen einsam wäre. Er war ihr Freund, hörte zu, tröstete sie. Eleviel nickte.
„Arealle bedeutet mir genauso viel. Sie ist der Welpe der Hündin, mit der ich aufwuchs. Sie hat mich groß gezogen, wenn man so wohl. Nun habe ich es ihr gedankt, indem ich Arealle groß zog. Ich liebe sie sehr – sie ist wie meine Schwester.“, erwiderte er. Auch er würde ohne Arealle nicht wissen, woran er war – wie er weiterleben sollte. Es würde lange dauern, darüber hinweg zu kommen. Viel zu lange, wie er vermutete. Aber Arealle war noch jung – und wenn sie gegenseitig auf einander achteten, hatten sie noch viel Zeit zusammen. Zeit, die er schätzen wollte.


               

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Fr Apr 14, 2017 2:26 pm

Yuuka

Die junge Frau hörte zu was Eleviel ihr zu erzählen hatte, ohne ihn auch nur einmal zu unterbrechen. In vielem hatte ja Eleviel recht,sie gehörte zu den Dorfbewohnern, aber wohl würde sie sich dort nicht fühlen. " Würdest du mir in die Welt von dir, die dir so viel bedeutet noch mehr erzählen?", fragte Yuuka ihn, sie war auf einmal so neugierig darauf noch mehr zu hören. " Viele Freundschaften habe ich nicht",erklärte sie ihm, " da ich hier im Wald lebe, kommen die Dorfbewohner nur, wenn sie mal Kräuter brauchen oder einen besonderen Tee oder etwas für ihre Tiere." Dann hörte sie, wie er über seine Hündin erzählte und die kannt auch Yuuka sehr gut,hatte sienicht Akita von einem der Mönchen bekommen. "So geht es mir mit Akita", erzählte Yuuka Eleviel " ich habe Akita bekommen , da war er noch ein Welpe gewesen und ich hatte meine Ausbildung zur Kräuterfrau beendet. Ich lebte damals in einem Mönchkloster, wie man hier sagt. Aber da wo ich her komme war es eine Abtei, wo nur Mönche lebten und sich auch in Kampfkunst unterrichten. Mir hat man erzählt, meine Eltern hätten mich eines Morgen vor dem Tor auf einen Treppenabsatz abgelegt und wären dann verschwunden. So wurde ich von Mönchen großgezogen, was mich natürlich nicht geschadet hatte, wie man ja sieht. Als ich als genug war, wollte ich auf Wanderschaft und zu dieser Zeit hatte die Hündin Welpen geworfen , die nun alt genug waren und davon haben sie mir Akita gegeben. Den ich mit viel Liebe großgezogen habe, er ist mein Kamerad, mein Gefährte und mein bester Freund."
Verträumt schaute die junge Frau in die Ferne und hoffte so sich an die Vergangenheit besser zu erinnern.

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Mo Apr 17, 2017 3:50 pm

Eleviel

#007 // Yuuka Tanaka


Yuuka hatte ihn sprechen lassen – den gleichen Respekt erwies er auch ihr. Sie sprach davon, dass sie innerhalb dieses Dorfes nicht viele Freundschaften pflegte, was Eleviel nicht verwerflich fand. Sie kämen ohnehin nur zu ihr, um Kräuter oder Teerezepte zu holen. Oder eben etwas für ihre Tiere. Der Schwarzhaarige nickte. Und dann fragte sie auch, ob er ihr nicht noch mehr erzählen wolle. Er musste da nicht lange nachdenken und schenkte ihr ein mildes Lächeln, während er zu laufen begann. Arealle und Akita würden ihnen schon folgen, wenn sie sich weiter entfernten.
„Nicht die Zahl der Freunde zählt – es reicht, wenn die Bindungen nur stark genug sind. Hier im Wald sind Freunde, mit denen ich reden kann, auch rar. Aber genau diese wenigen Personen sind mir besonders nahe.“, begann er. Er schritt sachte durch das Unterholz, schob hier und da ein paar Zweige beiseite. „Da gibt es Tala – wir sind zusammen aufgewachsen. Sie ist wie ich. Theodor lebt am Götterbaum – ihr nennt ihn einen Gott, richtig? Er ist anders als wir, als ihr, aber er gehört hierher und sorgt gut für den Wald. Und dann … Alvar, die Krähe. Er ist … merkwürdig. Sagt ihr das so? Ich weiß nie recht, wie ich mit ihm reden soll. Er sieht Geister – er redet mit Krähen. Als einziger von uns lebt er in den Bergen.“, zählte er zuerst die drei auf, die neben ihm außerhalb der Dorfgemeinschaft lebten. Ob Yuuka sie kannte? Tala war sicher zu scheu, sie zu treffen, aber vielleicht hatte die Braunhaarige schon einmal den Flammenkopf gesehen oder den Bergzauberer mit seinen Geistern. Alvar war den Dorfbewohnern näher als Eleviel oder Tala – er bereitete ihnen sogar Tränke, wenn sie zu ihm kamen. So nahe wie er wollte Eleviel nicht bei den Dorfmenschen leben. Eine irritierende Wortwahl, wenn man bedachte, dass er örtlich wesentlich näher bei ihnen war, als die Krähe. Ein Kopfschütteln – seine Gedanken waren abgeschweift. „Aber diese Leute sind nur ein Bruchteil meiner Welt. Viel wichtiger sind diese Geschöpfe.“, sprach er also, ehe er ihr bedeutete leise zu sein und vorsichtig zu ihm zu kommen. Er ging in die Hocke, zog dann einige Äste beiseite. Erst war nichts erkennbar, aber bald konnte man, wenn man hinsah, auf einer Lichtung einige Rehe erblicken. Einige Jungtiere waren bei ihnen – und irgendwo würden ein oder zwei Hirsche sein, die auf sie achteten. Ein Deut hinauf zum Geäst des Baumes über ihnen zeigte ein Nest, in dem eine Vogelmutter gerade ihre Jungen fütterte. Eleviel lächelte, seine Worten waren nur ein Flüstern. „Ich lebe hier wie sie – es ist eine große Gemeinschaft. Deshalb ist es wichtig, dass ich sie respektiere, wie sie mich in ihrer Mitte akzeptieren. Wenn es zu kalt ist, gewähre ich ihnen Schutz in meiner Hütte. Wenn sie verletzt sind, versorge ich die Wunden. Und sie danken es mir, indem sie mich hier verweilen lassen – und mir vielleicht helfen, wenn ich Nahrung brauche.“, erklärte er, ehe er die Äste los ließ und sich dann langsam aufrichtete und davon schlich. Als sie weit ab waren, sprach er wieder normal – das war auch die Zeit, in der Arealle wieder zu ihnen kam.
Er kraulte die Schneeweiße – seine Schwester, so sagte er stets. Die Wolfshündin sprang auf und ab – was sie ihm wohl erzählte? Dass sie fröhlich war, reichte ihm um zu verstehen – mehr wollte er nicht. Yuuka hatte seine Worte bestätigt – und ihm mehr berichtet. Sie kam von fern ab und dort, wo sie herkam, da hatte sie mit Mönchen gelebt, so sagte sie. Eleviel wusste nicht, was diese Mönche sein sollten – oder was ein Kloster und eine Abtei waren. Was aber wichtiger war, war ihre Erzählung über ihre Eltern. Sie hatten sie zurück gelassen – fort gegeben. Eleviel verstummte dabei und sein Ausdruck wurde etwas ernster. Er wusste nicht, wie es um seine Eltern stand – auch er kannte sie nicht. Er wusste nicht einmal, ob er wirklich hierhin gehörte oder ob er, wenn er bei ihnen gewesen wäre, auch zu einem Dorfmenschen geworden wäre. Er hatte oft darüber nachgedacht, warum er allein gewesen war unter den Tieren des Waldes – bis Tala kam. Aber die Frage war nie verschwunden und so war er irgendwann fort gegangen, um etwas vom Rest der Welt zu sehen.
Als Yuuka davon sprach, dass Akita ihr gegeben wurde, damit sie nicht allein reisen würde, fand er eine Überschneidung – denn auch er war mit seiner Hündin gereist, immerfort. Ein Nicken.
„Sie sind Gefährten, Geschwister, Freunde auf einmal.“, entgegnete er zum Abschluss – er verstand ihre Worte gut. Sie fühlten den beiden weißen Vierbeinern gegenüber das selbe.

               

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Di Apr 18, 2017 3:43 pm

Yuuka

Die Braunhaarige hört zu , was Eleviel ihr zu erzählen hatte, als sie ihm erzählte, wohersie eigentlich kam und was sie in ihrem leben erlebt hatte. Dann zeigte er ihr die Tiere des Waldes und ein Lächeln huscht über ihr Gesicht. Sie hatte schon mal die Tiere gesehen, aber so nah war sie ihnen noch nie gekommen. Aber als er über die anderen Menschen redete, die auch noch im Wald lebten schüttelte Yuuka nur den Kopf. " Es tut mir leid, leider kenne ich sie nicht und auch nicht den Gott. Ich habe zwar von den Dorfbewohnern gehört, dass er hier im Wald lebt, aber leider bin ich ihm nie gegegnet." Dann kam Akita mit der weißen Hündin zurück und gleich gesellte er sich an die Seite von Yuuka und wartet darqauf von ihr gestreichelt zu werden. Yuuka ließ ihre Hand durch das Fell ihres Rüden gleiten und Akita freute sich auf seiner Art darüber. Dann sah sie Elevielan, er wohl in seine Gedanken vertieft war und  betsimmt darüber nachdachte, was sie ihm gesagt hatte. Sollte sie ihm erklären, was sie meinte. Leicht schüttelte sie den Kopf, so lange Eleviel nicht danach fragte, brauchte sie ihm dies auch nicht zu erzählen. Dann sagte er noch , dass sie wie Gefährten , Geschwister und Freunde sind, dabei schaute Yuuka Akita an und nickt nur. "Ja dies sind sie und sie trösten einen, wenn es einem nicht gut geht oder sie beschützen einem , wenn Gefahr auf einem lauert. Ich würde Akita vermissen, wenn er aufeinmal nicht mehr da wäre." Nicht nur einmal hatte Akita das Leben von Yuuka gerettet, wenn Yuuka jetzt so nachdachte, aber sie behielt ihre Gedanken für sich.

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   So Mai 07, 2017 12:01 pm

Eleviel

#008 // Yuuka Tanaka


Er nickte nur knapp, als Yuuka auf seine Worte hin meinte, sie würde die anderen drei nicht kennen. Bei Tala verwunderte ihn dies weniger, bei Theodor war er sich bei solchen Angelegenheiten ohnehin immer unsicher. Der Feuerschopf war mal im Dorf, mal auch nicht – er war sich immer unschlüssig, wie viele der dort Lebenden wirklich wussten, dass es ihn gab. Einzig bei Alvar machte ihn das ein wenig stutzig, denn die Krähe war von den drei Ureinwohnern jener, der häufig mit dem Dorf verkehrte.
„Tala mag Dorfmenschen nicht – sie mag niemanden außer uns anderen dreien, die wir leben wie sie.“, erklärte er dann schmal. „Theodor lebt am Götterbaum – der größte von allen Bäumen hier. Er wartet auf … Gaben, das hatte er mal gesagt. Und Alvar … Alvar lebt in den Bergen, aber er ist oft hier unten bei uns oder wirklich im Dorf. Viele fürchten ihn, weil er … mit Tieren redet. Und mit Geistern. Aber eigentlich kann er ...freundlich sein.“, fügte er also hinzu. Er selbst verstand sich nicht besonders gut mit Alvar – da stand irgendetwas zwischen ihnen, was Eleviel nicht zu erklären vermochte. Aber deshalb musste er ihn nicht schlecht machen, das gehörte sich nicht.
Seine Gedanken wurden aber bald unterbrochen, da Arealle zurück kehrte, mit Akita an ihrer Seite. Dieser wurde auch sogleich von Yuuka mit Streicheleinheiten beglückte. Yuuka hatte ihm dabei erklärt, wie ihr Leben gewesen war – viele Worte kannte er nicht, aber es reichte ihm, dass sie ihm ihre Gefühle zu übermitteln vermochte. Er konnte ja beizeiten immer noch nachfragen, wenn es ihn interessierte, richtig?
In jedem Fall wurde deutlich, dass die Braunhaarige ihrem Hund Akita gegenüber haargenau das gleiche fühlte, wie Eleviel für Arealle. Er nickte, sah zu seinem jüngst verheilten Fuß.
„Als ich in den Bergen in die Bärenfalle trat, hat es gestürmt. Ich habe Arealle fortgeschickt – es war zu gefährlich für sie. Jederzeit hätte etwas geschehen können. Aber Arealle blieb bei mir, um mir etwas Wärme zu geben. Selbst wenn ein Baum auf uns gestürzt wäre, wäre sie nicht fortgelaufen.“, gab er nach kurzem Schweigen zurück. Er sah zu der Schneeweißen hinüber. Lächelte erstmalig heute. „Sie ist das, was man bei Dorfmenschen „Licht“ nennt. Sie gibt mir die Kraft, die ich brauche.“
Wie es schon ihre Mutter tat, fügte Eleviel in Gedanken hinzu, ehe er in die Hocke ging und Arealle einmal innig kraulte. Die Hündin war dessen mehr als zufrieden und genoss es sichtlich, schmiegte sich sogar an den Schwarzhaarigen. Sie beide – sie würden nie von einander getrennt sein. Dessen war sich der Schwarzhaarige sicher.

               

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Do Mai 11, 2017 7:53 pm

Yuuka

Yuuka schaute Eleviel an und meinte nur. " Diesen Baum kenne ich, ich habe ihn gesehen, als ich Kräuter gesammelt habe. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dort oben jemand wohnen kann?" Dies konnte sich Yuuka wirklich nicht, sie hatte es mal versucht, aber gleich wieder gelassen, als sie merkte,dass man auf Äste nicht schlafen kann, auch wenn sie noch so dick waren. " Man kann mit Geistern reden?",fragte sie Eleviel völlig überrascht. " Eine Bärenfalle kenne ich und ich versuche diese Dinger kaputt zu machen, denn wie oft musste ich schon ein Tier aus dieser Falle retten und versorgen." Yuuka war empört, als Eleviel von Bärenfallen anfing zu reden. Wenn Yuuka jetzt daran dachte Akita würde in so einer Bärenfalle stecken, dann standen ihr die Haare zu Berge, aber leider konnte man da nichts machen. Kurz überlegte die Braunhaarige noch, was sie Eleviel sagen konnte, aber leider viel ihr nichts ein und so setzte sie sich ins Gras und ihr Hund legte sich neben ihr. Sie streichelte Akita das Fell und blickte in die Ferne.

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Sa Jun 24, 2017 11:32 pm

Eleviel

#009 // Yuuka Tanaka


Eleviel hatte von dem Götterbaum erzählt und Yuuka erwiderte ihm nun, dass sie den gesehen hatte. Aber dort konnte keiner leben aus Sicht von Dörflern, huh? Nun, Eleviel würde das so auch nicht können. Aber Theodor war ja kein Mensch, richtig? Eleviel überlegt kurz.
„Ich kann das auch nicht. Aber Theodor … ist eben nicht wie wir. Als Erntegott … geht das wohl. Er könnte auch in einer Quelle leben.“, sprach er also schließlich. „Er lässt auch niemanden auf den Baum.“, fügte er dann an. Er verstand das aber – er selbst ließ ja auch lieber niemanden in seine Hütte. Theodor und Tala durften ihn besuchen, ja, und er verwehrte ihnen den Eintritt nicht. Wenn Yuuka tatsächlich irgendwann mal zu seiner Hütte finden würde, würde er wohl auch sie nicht einfach fortjagen. Aber er war auch froh, wenn er dort wieder allein war.
Yuuka lenkte das Thema aber weiter auf Alvar, von dem Eleviel ebenfalls erzählt hatte. Er nickte, als sie die Geister ansprach.
„Alvar sieht sie und hört sie. Wenige haben diese … Fähigkeit. Ich kenne nur ihn. Aber ich hörte schon einmal von einer Frau, die so war.“, gab er zurück. Er mochte Alvar nicht – er war ihm suspekt. Dennoch stellte er diese Fähigkeit nicht in Frage, so … merkwürdig er sie auch fand. Er wollte nicht, dass Alvar ihm jemals von irgendwelchen Geistern erzählte. Der Blick dieser Krähe war schon anstrengend genug! Aber hier in der Gegend gab es ja nicht nur Alvar, der ihm Kopfzerbrechen bereitete – die Fallen der Wilderer waren viel schlimmer. Es war wirklich dumm von Arealle gewesen, bei ihm zu bleiben – es hätte auch ihr damals viel schlimmeres geschehen können. Aber … er war ihr auch unendlich dankbar dafür. Yuuka dachte ebenso über diese Fallen wie er – sie waren einfach falsch. Er nickte also zustimmend. „Die Menschen, die sie benutzen, sind schlimmer als der Tod. Sie lassen die Tiere leiden, nur um an Felle und Fleisch zu kommen.“, knurrte er finster, wobei Arealle ein kurzes Wimmern hören ließ. Er streichelte die Schneeweiße wieder, um sie etwas zu beruhigen. Als Yuuka sich dann ins Gras setzte, sah er ihr kurz entgegen. Und setzte sich kurzerhand zu ihr. Arealle schmiss sich sofort zu ihnen ins Gras und rollte darin umher, wälzte sich im Grün und färbte ihr weißes Fell so in den Farben der Natur. Er beobachtete sie lächelnd. „Ich will, dass all diese Fallen verschwinden. Dann können Arealle und Akita immer im Gras tollen und niemand muss Angst haben. Dann kannst auch du durch die Wälder und Berge gehen ohne Angst zu haben.“, sprach er dann. „Um die Dörfler sorge ich mich nicht – aber wenn ich jemand verletzt sehe, muss ich dennoch helfen. Wenn du verletzt bist, werde ich mir auch sorgen machen. Du … bist ja zum Teil wie wir. Du musst immer vorsichtig sein, ja?“

               

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   So Jun 25, 2017 2:12 pm

Yuuka

Die Schwarzhaarige hörte zu, was Eleviel von dem Erntegott und seinem Baum erzählte, als sie ihm danach fragte, aber trotzdem schüttelte sie den Kopf, als sie daran dachte, wie ein Erntegott auf einem Baum leben konnte, da sie doch etwas anderes gelernt hatte. Aber vielleicht sind die Erntegötter in anderen Ländern anders, als sie es kannte. Dann kamen sie auf die Krähe zu sprechen, und sofort bemerkte Yuuka, dass Eleviels Stimme nicht mehr so klang, wie noch bei Theodor, aber sie war zu höflich um ihn danach zu fragen und so ließ sie es lieber bleiben. Schnell fand Yuuka ein Thema, wo sie sich beide gut unterhalten konnte, es ging um die Fallen, die auch sie im Wald schon gefunden hatte und auch zerstört. Und so hatte sich Yuuka nun ins Gras gesetzt und sah wie sich auch Eleviel jetzt zu ihr setzte, lachen musste sie, als sie sah, wie Arealle sich im Gras wälzte und dann auch noch grüne Flecke bekam. Ja dies kannte sie von Akita und schon merkte sie, wie ihr Rüde zu ihr kam und sich neben ihr legte. Er schaute genaus zu Arealle, wie vorhin auch Yuuka und ging dann zu seiner Freundin rüber, um sich jetzt genauso wie sie im Gras zu wälzen." Auch möchte , dass diese Fallen verschwinden", erwiderte Yuuka und sah dabei Eleviel in die Augen. " Immer wenn ich eine Falle finde, dann zerstöre ich sie auch, weil ich Angst habe, dass sich dort ein Tier verfangen könnte oder aber Akita oder Arealle", fügte Yuuka noch hinzu. bei dem letzen Satz von Eleviel horchte Yuuka auch und sah ihn jetzt direkt in die Augen. " Ich lebe gerne im Wald, nicht nur wegen meine Kräuter, die hier so gut wachsen, auch weil ich hier so leben kann , wie ich es gerne möchte und ich kann sehr gut vom Wald leben. Ja ich werde vorsichtig sein, Eleviel. Du brauchst keine Angst haben und sollte mir wirklich mal etwas passieren, dann kann ich dir ja Akita vorbei schicken. Du brauchst als keine Angst um mich haben. Aber sag mal Elviel,ich wollte dich dies shon immer fragen,habe es mir aber nie getraut, weil ich weiß dies ist dein Leben." Kurz überlegte Yuuak wie sie anfangen sollte, dann stotterte sie. " Was... ich dich.. fragen wollte? Hast schon eine Fr......" Weiter kam sie nicht, weil Akita nun zu ihr kam und vor Freude das Gesicht ableckte, weil der Rüde dachte, sein Frauchen wäre traurig. Und lachend schob Yuuka ihren Rüden wieder in die Richtung von Arealle.

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Di Jun 27, 2017 10:53 pm

Eleviel

#010 // Yuuka Tanaka


Sie hatten sich nun also ins Gras gesetzt und sahen beide dabei zu, wie die Hunde sich ebenfalls darin wälzten. Arealle hatte es vorgemacht – er würde nachher nochmal mit ihr in den Fluss gehen, um die Flecken aus dem Fell zu waschen – und Akita war schließlich ihrem Beispiel gefolgt! Hunde lebten so frei – das war wirklich schön in Eleviels Augen. Er lächelte sogar leicht bei dem Anblick.
Das Thema zwischen Yuuka und ihm war dagegen natürlich deutlich ernster – denn es ging um die Fallen, die Wilderer hier und da ausgelegt hatten. Er bemühte sich, sie stets fortzujagen und die Fallen zu finden, aber letztlich war auch er nur ein Mensch. Yuuka erzählte ihm nun, dass sie das gleiche tat die Fallen betreffend – wenn sie eine fand, zerstörte sie sie. Er nickte ernst – das war gut.
„Den Tieren fügt es ungemeines Leid zu – aber auch uns. Ich bin schon in eine hinein geraten, wie du mitbekommen hast …“, erwiderte er etwas ruhiger, ehe er seine Sorgen ansprach. Yuuka versuchte sie wohl zu zerstreuen, als sie meinte, er solle sich keine Sorgen machen – und dass sie im Ernstfall Akita zu ihm schicken würde. Er nickte abermals. „Gut. Wenn Akita zu mir kommt, komme ich dir helfen. Ich finde dich dann, egal, wo du bist.“, versprach er da mit ernstem Blick. Denn das war ungemein wichtig – Yuuka war zwar zu einer Hälfte eine Dörflerin, aber zur anderen Hälfte war sie wie er. Und er akzeptierte sie ja auch in seiner Nähe, redete mit ihr, was er sonst stets vermied. Wenn es ihr an etwas mangelte, würde er ihr helfen – so war das Gesetz der Natur. Und das stille Gesetz, das zwischen Freunden galt. Denn … Yuuka war ja auch so etwas, wie eine Freundin, richtig?
Als sie ihn dann aber nochmal ansprach, wurde sie von Akita unterbrochen, der sie mit liebevollen Hundeküssen übersäte. Was wollte sie denn – und was hatte das mit seinem Leben zu tun? Er sah sie fragend an, während sie den Hund beiseite schob, damit er wieder zu Arealle lief. Die hatte von alldem nichts mitbekommen und lag glückselig im Gras. Er schüttelte leicht den Kopf. Vielleicht würde Yuuka erneut ansetzen – vielleicht auch nicht.

               

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Mi Jun 28, 2017 3:21 pm

Yuuka


Immer noch saß Yuuka neben Eleviel und wollte ihn eigentlich fragen, ob er eine feste Freundin hat, als Akita natürlich die Chance nutzte und sein Freundin einfach mal ableckte. Nun schaute der Rüde sie an und hielt den Kopf schief, als er merkte, dass Yuuka lieber mit dem Mann an ihrer Seite allein sein wollte und so trollte er sich zu Arealle , um diese zu necken. Yuuka unterdessen, schaute Eleviel an, als dieser sie mit einen fragenden Blick anschaute. Sollte sie ihn noch mal fragen? Leicht schüttelte sie den Kopf und fragte ihn. " Und wie geht es deinem Bein? Ich habe noch Beinwell in meiner Hütte. Ich könnte dir daraus eine Salbe machen, wenn du es gerne möchtest!" Yuuka wollte nur nett sein, nachdem Eleviel ihr die Knochennadel geschenkt hatte. So griff Yuuka in ihre Tasche und holte Schokolade aus der Tasche. Die Hälfte reichte sie Eleviel mit den Worten. " Hier koste mal, ich habe sie von den Bewohnern bekommen. Sie sagten mir, dies soll schmecken,ich selber habe sie noch nicht gekostet." Und so reichte Yuuka Elviel die Hälfte der Schokolade und wartete darauf, was er dazu sagte.

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Mi Aug 02, 2017 12:39 pm

Eleviel

#011 // Yuuka Tanaka


Akita, der eben noch davon begeistert war, Yuuka mit seinem Speichel für sein Eigentum zu erklären, legte den Kopf schief und verschwand dann doch plötzlich wieder an Arealles Seite. Tiere waren sehr feinfühlig – irgendwas musste wohl in Yuukas Blick gelegen haben, das den Rüden zu diesem Verhalten gebracht hatte. Eleviel war sehr begabt darin, zu erkennen, was die Tiere in diesem Wald brauchten – aber bei Menschen war das anders. Es war … schwer sie zu deuten, denn die meisten zeigten ihre Gefühle nicht offen. Er sah Yuuka daher fragend an – aber sie schüttelte den Kopf. Nun, wenn es etwas ernstes gewesen wäre, hätte sie ihren angefangenen Satz wohl doch noch einmal wiederholt und dann beendet. Eleviel sah aber nicht fort, denn die Braunhaarige fing mit etwas anderem an.
„Mein Bein ist verheilt – danke.“, gab er zurück, als sie anbot, nochmals Salbe zu machen. „Aber wenn etwas sein sollte, frage ich dich.“, fügte er dann an, um nochmals festzustellen, dass er ihr ebenfalls vertraute. Er musste ja nicht nur sie retten – wenn es etwas gab, so wusste er, konnte er auch auf ihre Hilfe bauen. Das wollte er damit ausdrücken.
Als sie ihm dann kurz darauf etwas in die Hand drückte, sah er sie abermals fragend an. Sie erklärte, dass sie das von den Dorfbewohnern bekommen hatte – es solle wohl schmecken, sie wusste es aber nicht genau. Es war eine braune Tafel – und sie schmolz, wo er sie zu lange zwischen den Fingern hielt.
„Da … da ist aber … kein Fleisch drin, nein?“, fragte er dann unsicher. Als diese Angelegenheit geklärt war, biss er schließlich zaghaft ab. Unglaublich …. mit so einer Süße hatte er ja nicht gerechnet. Nicht einmal die reifen Früchte aus dem Süden waren so süß. Wie machten die Dorfmenschen das? „Das ist …. sehr …. süß.“, gab er dann auch verbal zu Gute. Aber es war ein Geschenk von Yuuka, also aß er auf. „Danke – ich habe heute noch nichts gegessen.“, sah er sie dann nochmal an und schleckte sich die Fingerkuppen sauber. Das aßen Dorfmenschen also gerne, huh? „Wie heißt das?“, fragte er dann. Neugierig war er durchaus. Und Yuuka konnte ihm sicher sagen, wie das hieß.

               

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BeitragThema: Re: Das Waldgebiet   Mi Aug 02, 2017 8:45 pm

Yuuka

Als Yuuka sich nach dem Bein von Eleviel erkundigte, sagt ihr dieser, dass es seinem Bein wieder gut ginge, worauf sich Yuuka freute dies zu hören. Sie dachte schon, sie müsst zur ihrer Hütte zurück gehen um Beinwell zu holen. Dann hatte sie ihm von der Tafel Schokolade etwas gereicht, worauf Eleviel sie fragte, ob dort kein Fleisch drin sei. " Ich glaube mal nicht, Eleviel. Aber ich kann es dir nicht sagen, da ich sie selber noch nicht gekostet habe. Aber lass es uns gemeinsam heraus finden." Und auch Yuuka biss von ihrer Tafel Schokolade ab und auch sie empfand sie als recht süß. Dabei verzog sie den Mund leicht, da sie eben nicht gerade auf süße Sachen stand. Und so hörte sie auch gleich die nächsten Frage von Eleviel. " Die Dorfbewohner sagten mir, dies sei eine  Tafel Schokolade, aber so ganz kann ich mich damit nicht anfreunden", meinte sie und freute sich dann zu hören, dass es Eleviel wohl schmeckte und er noch nicht gegessen hatte, so wie er meinte. " Du hättest doch schon eher etwas sagen können, ich hätte in meiner Tasche geschaut, ob ich nicht noch einen Apfel für dich habe, ich gehe nie ohne etwas zu essen aus dem Haus", fügte die Dunkelhaarige noch  hinzu. Und so aß Yuuka noch ihr Stückchen auf und leckte sich danach die Finger, denn gerade als sie nicht daran dachte, kam auch schon Akita angelaufen, der wohl dies gerochen hatte und versuchte nun an die Finger von Yuuka zu kommen , um auch mal dieses braune Zeug ab zu lecken. Lachend schubst Yuuka ihren Rüden wieder in die Richtung von Arealle.

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