Harvest Moon

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 Ein fröhlicher Geburtstag

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Usagi
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BeitragThema: Ein fröhlicher Geburtstag   Sa März 14, 2015 10:13 pm

Ein Tag vorher hatte Mutter Ikuko alle Hände voll zu tun. Da sie den Lieblingskuchen ihrer Tochter noch backen musste. Da die Kleine lebhaft durch das ganze Haus rannte und auch mal in der Küche vorbei schaute, wo sie vorwitzig ihre kleinen Finger in die Schüssel mit dem Teig steckte. Genüsslich leckte sie dann ihre Finger ab. „Mama mehr“, forderte sie ihre Mutter auf.  Weil Ikuko schon leicht säuerlich geworden ist, jagte sie ihre kleine Tochter aus der Küche mit den Worten „geh doch mal zu deinem Vater.“ 

Schnell trollte sich die Kleine zu ihrem Vater, aber bevor sie ihren Vater auf dem Nerv geht, schaute sie noch mal ins Schlafzimmer, wo die Wiege von Shingo stand. Der Säugling schlief seelenruhig, bis Bunny rein geschneit kam, da fing der kleine Kerl an zu schreien, sodass die Mutter aus der Küche kam und Bunny dann entdeckte, wie sie ­versuchte , den Nuckel ihrem Bruder zu geben.  Da das kleine blonde Mädchen nicht so schnell wegkam, hatte ihre Mutter sie in den Arm genommen und zu ihrem Vater gebracht. Strampeln überreichte sie Kenji die Kleine und ging wieder in die Küche, wo schon der Kuchen auf sie wartete. Aber auch bei ihrem Vater blieb der blonde Wirbelwind nicht lang und rannte wieder aus. 

Diesmal lief sie in den Garten, wo die Blumen in vielen Farben blühten. Den ganzen Nachmittag blieb die Kleine in den Garten, denn hier wusste sie konnte sie spielen, ohne dass ihre Eltern meckerten.   
Als es nun endlich Zeit fürs Bett geworden ist, maulte Bunny erst aber ihre Mutter legt die Kleine in ihr Bett und erzählte ihr noch eine Geschichte, von einer Prinzessin, die auf dem Mond lebte. Die Kleine lauschte den Worten ihrer Mutter und zwischendurch fragte sie immer mal wieder.

„Gibt es die Prinzessin wirklich?“ Dabei schaut sie aus ihrem Fenster hoch zum Mond. Es dauerte nicht lange und Bunny schlief ein, sodass die Mutter erleichtert aus dem Zimmer ging.
Mitten in der Nacht wurde Bunny wach und steigt die Treppe runter zum Wohnzimmer. Sie war neugierig, ob ihre Mutter die Geschenke schon hingelegt hatte. So geht sie schnurstracks zum kleinen, runden Tisch, wo immer die Geschenke lagen. Bunny schaute genauer hin und entdeckte nicht ein Geschenk. 

Enttäuscht, dass ihre Eltern sie vergessen hatten, ging sie wieder nach oben in ihre Zimmer. Weinend legte sich das blonde Mädchen wieder in ihr Bett, sie drehte sich zum Fenster herum und schaute raus zum Mond. Leise flüsterte sie zum Mond „Prinzessin, wenn es dich wirklich gibt! Dann möchte ich gerne zu Dir nach oben kommen. Hier unten bin ich so alleine, seid dem mein Bruder geboren wurde.“Und wieder liefen ihr die Tränen der Wange runter, leise schniefte sie und irgendwann war sie dann gänzlich eingeschlafen.

Am nächsten Morgen noch, bevor der Hahn krähte, wacht die kleine Maus auf, aber nach dem Erlebten von gestern wollte sie einfach nicht aufstehen und so blieb sie liegen und zog ihre Decke über den Kopf. So ­hörte ­sie nicht, wie die Mutter leise die Tür aufmachte und ihren Namen rief. Als Ikuko merkte, dass Bunny nicht wie immer aus ihrem Bett sprang, ging sie näher heran und zog die Bettdecke weg. Darunter lag ­eine zusammengekauerte Bunny. „Bunny, willst du nicht aufstehen?“, fragte die Mutter ihre Tochter. Aber Bunny schüttelte nur mit dem Kopf „warum sollte ich?“  „Na, weil du heute Geburtstag hast“, antwortete die Mutter aber Bunny regte sich trotzdem nicht.

„Nun mach schon Bunny, Papa wartet auch schon unten am Tisch auf dich“, versuchte Ikuko ihre Tochter zum Aufstehen zu bewegen.
Aber Bunny hatte einfach keine Lust, ihren leeren Geburtstagstisch zu sehen. Da die Mutter aber nicht locker gelassen hatte, bequemte sich die Kleine nun doch aus dem Bett. Ikuko holte aus dem weißen Kleiderschrank, eine rosafarbene Bluse und einen hellen Rock. Schnell begaben sie sich ins Bad um die Kleine zu waschen und ihre blonden, kleinen Odangos zu machen. Die sich wie Korkenzieherlocken kringelten.

So zu recht gemacht gingen Mutter und Tochter die Treppe runter zu Kenji , der schon ungeduldig auf seine beiden Frauen gewartet hatte. Nach dem Frühstück rutschte Bunny von ihrem Stuhl und wollte grade in den Garten gehen, als ihr Vater sie an einen der Odangos festgehalten hatte. „Wo willst du denn hin?“, fragte er neugierig seine Tochter. Bunny wollte sich los reißen, doch ihr Vater war schneller und hob sie auf seinem Arm. Gemeinsam betraten sie das Wohnzimmer, wo auch der kleine runde Tisch stand, auf dem jetzt die Geschenke lagen. Mit großen Augen schaute die Kleine erst ihren Vater an und dann die Mutter. Die hinter dem Vater hervor gekommen ist.

„Hast du gedacht, Bunny“, fing der Vater an „dass wir dich vergessen haben.“
Und wieder kullerten die kleinen Tränen bei Bunny runter und sie musste erst schlucken, bevor sie antwortete. „Ich war in der Nacht schon unten gewesen und habe gedacht, als den Tisch gesehen haben....“Weiter kam sie nicht, als ihr Vater sie nur anschaute und meinte. „Dass wir dich vergessen könnten.“ Jetzt nickte nur Bunny und der Vater sagte weiter „du bist doch jetzt unser großes Mädchen und wir haben dich lieb.Und diese Geschenke hier sind alle für dich.“ Schnell setzte der Vater seine Tochter ab, damit diese zu ihrem Tisch laufen konnte. Mit großen Augen bestaunte Bunny all die Geschenke.

Da saß eine Puppe mit langen, blonden Haaren, ein buntes Bilderbuch mit vielen Tieren. Und am Tisch stand ein rosafarbenes Fahrrad, welches sich Bunny so sehr gewünscht hatte.  Überglück rannte Bunny erst zu ihrem Vater und danach zu ihrer Mutter und drückte beide. Kenji verabschiedete sich von seiner Tochter, die natürlich überglücklich mit ihren Geschenken beschäftigt gewesen war. An der Haustür gab er noch Ikuko einen Kuss, bevor er zur Arbeit ging.

Schnell war der Nachmittag da und die Türklingel stand überhaupt nicht still. Erst kam Naru mit ihrer Mutter, dann Makoto. Die nur von ihrer Mutter zu Bunny gebracht wurde, genauso wie Ami und auch Minako. Als letzte erschien dann noch der Großvater und Rei. Das kleine schwarzhaarige Mädchen sträubte sich ins Haus zu gehen und sah immer wieder zu ihrem Großvater, der sie natürlich anlächelte. Da dies ein Kindergeburtstag war, verließen nach und nach die Eltern das Haus der Tsukinos und wollten später ihre Kinder wieder abholen. 

Bevor es Kaffee gab, überreichten die Kinder Bunny ihre Geschenke. Von Naru bekam sie eine Kette mit einem Mond daran. Ami überreichte Bunny einen kleinen Arztkoffer. Minako hatte eine kleine schwarze Plüschkatze für Bunny. Von Makoto bekam sie natürlich einen kleinen Kuchen und Rei hatte für Bunny ein Comic mitgebracht. Nachdem die Geschenke alle auf den kleinen Tisch verstaut wurden, gingen sie zum Kaffeetisch, um zu feiern. Es wurde viel gelacht und man hatte auch Spiele gespielt. Am späten Nachmittag sollten die Kinder mal etwas alleine spielen und schon ging das Gezeter los.

Rei wollte sich das Fahrrad von Bunny leihen aber unser Blondschopf ist schnell und stellt sich vor dem Fahrrad und funkelt nur Rei an. „Dies ist meins“, meinte Bunny und wollte Rei weg schubsen aber Rei ließ sich nicht wegschubsen. „Kann ja deins bleiben“, kontert die Schwarzhaarige zurück „ich will es mir ja nur anschauen.“„Kauf dir selber eins“, zeterte Bunny, „das ist meins und es bleibt hier stehen.“ So setzte sie sich auf das Fahrrad und blieb dort bis ihre Mutter kam. Nach einer Weile griff Rei nach der Puppe. Aber Bunny ließ auch dies nicht zu, schnell rannte sie zu Rei und riss ihr die Puppe weg. Jetzt begann Rei zu weinen „das ist meine Puppe“, verteidigte sich Bunny. „Nun sei mal nicht so“, mischte sich jetzt Ami ein, da sie die ganze Zeit gesehen hatte, wie Bunny sich benahm „Rei wird dir schon nicht die Puppe kaputtmachen.“

Und so nahm Ami Bunny die Puppe aus der Hand und gab sie Rei. Die hörte sofort auf und ein Lächeln zeigte sich dann auf ihr Gesicht.
Bunny wollte sich grade aufmachen um zu Rei zu gehen, um ihr die Puppe wieder zu entreißen. Als Ikuko rein gekommen ist und den Kindern Saft zu bringen. „Bunny“, schaltete sie ihre Tochter „so etwas macht man nicht mit Gästen. Sie wollen doch nur deine Geschenke sehen, außerdem hast du ja auch etwas von ihnen bekommen.“ Schmollend verzog sich Bunny in den Garten zu Makoto, die braunhaarig saß auf der Bank, die unter dem Apfelbaum stand. „Was ist los, Bunny?“, fragte sie ihre Freundin. „Ach nichts“, antwortet diese, „Rei ist so gemein, sie hat einfach meine Puppe genommen. Obwohl sie es gar nicht darf.“ 

„Aber Bunny“, tröstete Makoto die kleine Bunny „sie wollte sich nur die Puppe anschauen.“ „Dies hat meine Mama auch gesagt“, meinte Bunny und ließ ihren Kopf hängen.Fröhlich spielten dann die Kinder zusammen in den Garten, so als wenn nichts weiter vorgefallen wäre. Langsam ging es auf den Abend zu und die Kinder wurden wieder von ihren Eltern abgeholt. Ami von ihrer Mutter genauso wie Makoto , Minako und Naru. Bei Rei kam der Großvater, da Rei keine Mutter mehr hatte. Spät im Bett sagte ihre Mutter noch zu Bunny.
„Dies war doch ein schöner Geburtstag, und wenn du nach Jahren daran zurückdenken wirst, dann lachst du darüber. Was heute zwischen Dir und Rei war.“

 „Glaubst du wirklich“, wollte sich Bunny vergewissern. „Ja natürlich mein Kind“, wiederholte die Mutter. „Aber ich war doch so gemein zu Rei“, sagte Bunny, „ob sie mir vergeben wird, wenn ich morgen meine Puppe mit in den Kindergarten bringe und sie ihr gebe.“ „Bestimmt“, munterte Ikuko ihre Tochter auf und streichelte ihr leicht über die blonden Haare bis Bunny eingeschlafen war.

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BeitragThema: Re: Ein fröhlicher Geburtstag   So März 22, 2015 12:08 am

Ich hab mir deine Geschichte durchgelesen und finde, dass es eine lustige Geschichte ist. Positiv ist daran aus meiner Sicht, dass man der Handlung leicht folgen kann und nicht alles wie in vielen anderen Geschichten unnötig mit komplizierten Wörtern vollgepackt ist. Mir ist aber aufgefallen, dass bei manchen Handlungsabschnitten in der Geschichte, diese extra Absätze ein wenig störend sind ich kann dir das ja mal gern selbst zeigen, was ich meine damit.

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